NON NOBIS, DOMINE, NON NOBIS SED NOMINI TUO DA GLORIAM
Das Jahr 2014

6. Einkehrwochenende im Kloster Maria Laach

November 2014

Konvent der Komturei Süd

Zum sechsten Mal hatten die Tempelritter am ersten Advents-Wochenende zur Einkehr in die malerische Benediktinerabtei Maria Laach eingeladen. Ordensbrüder und Gäste nahmen dabei am klösterlichen Leben der 43 Mönche teil und beschäftigten sich mit unterschiedlichsten Themen aus Gesellschaft und Zeitgeschichte. Ordenshistoriker Dr. Stefan Winckler referierte über Entstehung und Verlauf des dritten und vierten Kreuzzuges. Ordensmeister Dr. Reinhard Steinmann informierte über den Stand der Wissenschaft in Bezug auf Nahtoderfahrungen. Der katholische Blogger Felix Honekamp hielt ein überzeugendes Plädoyer für zumindest das Infragestellen der Kirchensteuer.

Für Honekamp ist das Bild klar: „Die Kirchensteuer, der man sich wenn man denn will durch den einfachen Austritt aus der Kirche entziehen kann, die insofern eine freiwillige Leistung darstellt (die Besonderheiten der katholischen Kirche und der aufgezeigten Konsequenzen sind mir wohl bewusst, stellen aber wie ich annehme für die betreffenden Klientel kein Problem dar), orientiert sich an der Leistungsfähigkeit der Mitglieder. Wer viel verdient – gemessen anhand der Einkommensteuerbelastung – zahlt viel, wer wenig oder nichts verdient (gemessen daran, dass keine Einkommensteuer gezahlt wird) zahlt halt auch wenig oder gar nichts. In Kenntnis der durchaus bestehenden Problematik des Einzugs des Kirchenbeitrags über die Steuer und auch in Kenntnis dessen, dass die Kirche durchaus noch andere staatliche Geldquellen hat, die aber schwer gegen den Nutzen abzugrenzen sind, erscheint dieses Verfahren doch zumindest fair zu sein, fairer jedenfalls als ein fester Beitrag, den manche nicht werden zahlen können, während ihn andere kaum spüren.“ (www.freiewelt.net). Die Gleichzeitigkeit von steigenden Kirchenaustritten – auch in diesem Jahr wieder – bei gleichzeitig erneut steigender Kirchensteuer ist ein Phänomen, das durchaus eines weiteren diffenrnezierten Blickes bedarf. Es sind also offensichtlich weniger die Kirchensteuerzahler, die austreten, eher die Einkommensschwachen und Geringverdiener.

Der Journalist und Obr. Klaus Kelle berichtete über die Beeinträchtigung des demokratischen Diskurses durch die Political Correctness in den Medien. Den Abschluss bildete ein spannendes Referat des Buchautors und Theologen Dr. Sebastian Moll über die Qualität der theologischen Ausbildung an deutschen Hochschulen. (Mehr in der Nächsten Ausgabe der „Neue Non Nobis“ Jahrgang 7 Heft 13). „Die lange gängige These, in modernen Gesellschaften werde Religion bedeutungslos, hat sich als nicht haltbar erwiesen. Die gegenwärtigen öffentlichen Debatten über religiöse Fragen in Politik und Kultur lassen erkennen, dass religiöse Bindungen nach wie vor Lebenswelten prägen, Religionen einen wesentlichen Bezugspunkt kollektiver Zugehörigkeit darstellen und einen wichtigen Aspekt globaler Konflikte ausmachen können. Insgesamt ist die öffentliche Wahrnehmung von Religion eng mit Prozessen gesellschaftlicher Pluralisierung verbunden.“ (Wissenschaftsrat, Berlin 29.01.2010)

Konvent der Komturei Süd im Kloster Allensbach-Hegne/Bodensee

November 2014

Konvent der Komturei Süd

Die Komturei Süd veranstaltete vom 07.11. – 08.11.2014 im Kloster Hegne der „Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz“ am Bodensee einen offenen Konvent, zu dem zahlreiche Gäste begrüßt werden konnten.

In Fortsetzung der Vortragsreihe zum Thema „Schutz des Lebens“ – 2012 Präimplantationsdiagnostik, 2013 Sterbehilfe – befassten wir uns diese Mal mit „Nahtoderfahrungen“ (NTE), angeregt durch das Buch des niederländischen Kardiologen Pim van Lommel  „Endloses Bewußtsein. Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung“. Über NTE wird seit vielen Jahrhunderten berichtet (Gilgamesch–Epos, Tibetisches Totenbuch, Plato). Raymond Moody und Elisabeth Kübler –Ross haben sich frühzeitig mit diesem Thema beschäftigt. In Deutschland werden 3,5 Millionen registrierte Fälle untersucht. NTE sind Lebens-, keine Todeserfahrungen, und zwar in ihrer Deutung vom kulturellen, intellektuellen und religiösen Hintergrund abhängig, nicht aber in ihrem realen Erleben. Ca. 20% aller erfolgreich reanimierten Menschen berichten über NTE. Mehr als 80 Einzelaspekte werden genannt. Am bekanntesten sind das Tunnelerlebnis, eine außerkörperliche Erfahrung, die Begegnung mit verstorbenen Bekannten, das warme, nicht blendende Licht und das Lebenspanorama. NTE werden erlebt, während die Stromkurven des Herzens und des Gehirns eine Null – Linie aufweisen. Nach dem Motto „Nicht sein kann, was nicht sein darf“ lehnen naturwissenschaftliche Skeptiker NTE als Halluzination, Gehirnphänomen unter Sauerstoffmangel oder psychisches Phänomen ab. Im Gegensatz dazu konnten bisher weder neurobiologische Erklärungsmodelle noch psychologische Theorien eine Erklärung dafür bieten, warum Menschen in der NTE eine Bewusstseinserweiterung erfahren.

Konvent der Komturei Süd

Pim van Lommel hat als einer der ersten Forscher in Europa eine prospektive Studie durchgeführt und ihre Ergebnisse mit Studien aus den USA und Großbritannien verglichen. Sie sind sehr ähnlich. Seine Erkenntnis lautet: „Ein klares Bewusstsein ist offenbar unabhängig vom Gehirn und damit unabhängig vom Körper erfahrbar…wenn die heute gängige Vorstellung von der Produktion des Bewusstseins im Gehirn zuträfe, ergäbe sich mit logischer Konsequenz, dass das Bewusstsein immer dann ausfallen müsste, wenn im Gehirn kein Aktivität mehr vorliegt…Das Bewusstsein existiert über den Tod hinaus und ist nicht an einen lebendigen Körper gebunden. Selbst wenn das Gehirn nachweislich nicht mehr funktioniert, können Menschen ein klares Bewusstsein haben…“ Das ist möglich, weil das Gehirn nicht Produzent des Bewusstseins ist. Eine der wichtigsten Folgen für NTE – Erfahrene ist, dass sie praktische keine Angst mehr vor dem Tod haben, sich sozialer verhalten, liebevoller, empathischer sind und mehr Verständnis für andere aufbringen. NTE sind ein gewichtiger Hinweis -  kein Beweis – dafür, dass die Identität des Ich auch unabhängig vom Körper existieren kann. Damit stellen sie auch eine Aufforderung an uns dar, am Glauben an ein Weiterleben nach dem Tod festzuhalten.

Generalkapitel in Rottweil

September 2014

Generalkapitel in Rottweil

Das Generalkapitel im September ist alljährlich wiederkehrender Höhepunkt des Ordenslebens unserer Gemeinschaft. Vom 19. bis 21.September waren die Tempelritter erstmalig zu Gast in der ältesten Stadt Baden-Württembergs, Rottweil im altehrwürdigen Johanniterbad Hotel. Ein Ort mit geschichtsträchtigem Hintergrund: “nach der Zimmerschen Chronik erfolgte die Gründung der Johanniter Kommende Rottweil des Johanniterordens 1247 unter Hans von Schwenningen als erstem Meister des Hauses. Vermutlich ging das Haus wie die Kommende Villingen auf das später aufgegebene Ordenshaus in Schwenningen zurück. Urkunden der Rottweiler Johanniterniederlassung sind seit etwa 1250 erwähnt und seit 1274 erhalten. Auf Grund der Lage der Rottweiler Kommende an der Südostecke der Stadt über dem Neckartal ist an einen hochadeligen Gründer aus der Umgebung der staufischen Stadtherren zu denken. Der Aufbau der Johanniterkommende Rottweil erfolgte unter Komtur Konrad von Egesheim (1274-1300) und seinen unmittelbaren Nachfolgern. Die Ritterbrüder der Niederlassung rekrutierten sich damals aus dem Niederadel der Rottweiler Umgebung und dem Patriziat der Reichsstadt. Ein Ordenskapitel der deutschen Johanniter ist in Rottweil schon für 1429 nachzuweisen. Die Rottweiler Büchsenschützen wurden 1454 durch Großmeister Jacques de Milly korporativ in den Johanniterorden aufgenommen.“ 1653 fand hier nochmals ein Ordenskapitel der deutschen Johanniter statt.

Ordensmeister Reinhard Steinmann und Ordenskanzler Gerhard Nübling sorgten mit ihren Berichten über die neue Ordensausrichtung und zahlreicher Aktivitäten für große Zustimmung bei den Brüdern. In einem festlichen Rezeptionsgottesdienst in der evang. Predigerkirche wurde Markus Meder in den Stand eines Rechtsritters erhoben. Der Ritterschlag bei der Rezeptionsfeier ist der einzige echte Schwertschlag im Leben der Templer: Er symbolisiert die öffentliche Aufnahme neuer Mitglieder in den Orden. Jeder Tempelritter verteidige durch ritterlich mutige Einmischung soziale und gesellschaftliche Grundsätze auf Basis der christlich abendländischen Grundlage.

OMCT auf dem 99. Katholischen Kirchentag in Regensburg

Mai 2014

Frühjahrskonvent in Bad Honnef

99. Katholischer Kirchentag in Regensburg dabei waren auch, wie bei den letzten Kirchentagen, eine Anzahl von Ordensbrüdern, die ein eigenes Zelt auf der "Kirchentagsmeile" nutzten, um interessierten Kirchentagsbesuchern den Orden, unsere Aufgaben und Ziele in der heutigen Zeit näher zu bringen. Ganz dem Motto des Katholikentages „aus dem Glauben heraus Orientierung vor allem in gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialethischen und kulturellen Fragestellungen“ zu geben, diskutierten die Ordensbrüder mit den Besuchern über die Achtung vor dem Leben und der aktiven Hinwendung zum christlichen Glauben. Geleitschutz geben heißt in der aktuellen Zeit dabei Schwachen, Kranken und in Not geratenen zu helfen.

Frühjahrskonvent in Bad Honnef

Auch wenn an den ersten beiden Tagen das Wetter nicht so recht mitmachte, - es regnete ununterbrochen - waren die Ordensbrüder mit Herzblut, Leidenschaft und Begeisterung dabei, ihre Gemeinschaft vorzustellen, und alle Fragen von Kirchentagsbesuchern zu beantworten. Der OMCT Tempelritterorden e.V. versteht sich mehr denn je als aktiver Brückenbauer zwischen der Historie und der Moderne, zwischen Philosophie und Ökonomie und erschließt im Dialog Gemeinsamkeiten und Neuland auf brennende Fragen unserer Zeit.

„Um die Wiederversöhnung aller Christen in der Einheit der von Jesus Christus gestifteten Kirche näherzukommen, gilt der Grundsatz „Im Notwendigen Einhalt, in Ausdrucksformen Freiheit, in allem aber Liebe üben.“

Das mitgebrachte Informationsmaterial – Ordenszeitschriften, Flyer und weiteres Material - wurde mit großem Interesse nachgefragt. Dank an den Komtur der Komturei Süd Obr. Olaf für die hervorragende Organisation und Begleitung der Obr. während dem Kirchentag.

OMCT tagt zum zweiten Mal in Erfurt

Mai 2014

Frühjahrskonvent in Bad Honnef

Zum 2. Erfurter Gespräch hatte der OMCT Tempelritterorden am 3. Mai in das evangelische Augustinerkloster eingeladen. „Christ sein in der DDR“, so lautete das Thema, zu dem sich Ritter und Gäste in der wunderbar restaurierten Bibliothek des Klosters versammelten. Obr. Klaus-Reiner Latk, früherer Pastor einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Erfurt und heute evangelischer Ordensgeistlicher des OMCT schilderte in bewegenden Worten seine persönlichen Erfahrungen mit der SED-Diktatur. Vom Alltag, in dem ihm einst kommunistische Parteifunktionäre mit vielen kleinen Nadelstichen den Alltag schwer machten. Von der Sorge, der eigenen Tochter zu schaden, wenn man den christlichen Glauben zu öffentlich lebte. Von den Ereignissen um die Selbstverbrennung des Pastors Oskar Brüsewitz (Gemeinde in Rippicha im heutigen Sachsen-Anhalt) im Jahr 1976, über die Klaus-Reiner Latk Westmedien informierte, was zu seiner sofortigen Ausweisung aus der DDR führte.

Brüsewitz Leitspruch (1975 auf einem Leiterwagen) "Ohne Regen, ohne Gott, geht die ganze Welt bankrott" – war eine Erwiderung auf den damaligen SED-Spruch "Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein." Auf dem Platz vor der Michaeliskirche in Zeitz, dort, wo Brüsewitz ein Zeichen setzen wollte mit seiner Selbstverbrennung, erinnert heute eine Gedenksäule an ihn.

Brüsewitz Tat wird als verzweifelter Notruf eines Christen in der DDR verstanden. „Er rüttelt die Menschen in beiden Teilen des durch Stacheldraht und Selbstschußanlagen geteilten Landes aus Lethargie auf, zwingt zur Stellungnahme, zur Positionierung.“ (2005, Brüsewitz-Zentrum e.V.)

Frühjahrskonvent in Bad Honnef

Obr. Klaus-Reiner Latk hierzu: „Es gab in den mitteldeutschen Landeskirchen zahlreiche kleine widerständige Gruppen und Kreise, die aber vor Brüsewitz voneinander nichts wußten. Erst sein Opfer hat den widerständigen Kräften in den Kirchen der DDR gezeigt, daß sie nicht alleine sind, hat sie ermutigt, ihre Arbeit nicht nur fortzusetzen, sondern auszuweiten, weil der Fall ihnen gezeigt hat, daß gerade im Erreichen einer öffentlichen Wahrnehmung ein gewisser Schutz besteht.“ (JF 46/06, 10. November 2006)

Besonders die jungen Gäste zeigten sich sehr berührt von den Schilderungen über das Leben von Christen in der ehemaligen DDR. Der Referent erinnerte unter Anderem an die staatlich praktizierte Jugendweihe als Bekenntniszwang. Am Ende der DDR bot die Kirche vielen Oppositionellen Schutz unter ihrem Dach. Aber auch Zähmung und Besänftigung der immer lauter werdenden Proteste werden der ostdeutschen Kirche heute angelastet.

Mit der Teilnahme aller Ordensbrüder und Gäste am mittäglichen Gebet in der Klosterkirche und der Zusage des Komturs, auch im kommenden Jahr wieder zu einem Offenen Konvent nach Erfurt einzuladen, endete die überaus gelungene Veranstaltung.

Frühjahrskonvent in Bad Honnef

März 2014

Frühjahrskonvent in Bad Honnef

Zum zweiten Mal richtete die Komturei Mitte vom 14. bis 16. März den alljährlichen Frühjahrskonvent des Tempelritterordens aus. Ordensbrüder und Gäste beschäftigten sich dabei im Katholischen Sozialen Institut (Bad Honnef) intensiv mit dem Thema Neuevangelisierung und der Frage „Wie christlich bleibt das Abendland“. Obr. und Buchautor Dr. Andreas Püttmann eröffnete die Tagung mit einem ernüchternden Überblick über den Glaubensschwund, den Deutschland in den vergangenen Jahren erleben musste. Es wurde deutlich, dass wir es nicht mit einer Krise der Kirchen, sondern offensichtlich mit einer ernsten Krise des christlichen Glaubens zu tun haben.  Unter Bezug auf Aussagen und Lehre von Papst Franziskus legte Prof. Dr. Lothar Roos (Bonn) die theologischen Grundlagen für die gewünschte und notwendige Glaubensverkündung in unserem Land. Drei Gäste berichteten dann über faszinierende neue Wege, den Glauben zeitgemäß wieder an den Mann und die Frau zu bringen.

Der evangelische Theologe Kai Scheunemann (Eschborn) erläuterte das Konzept von „GoSpecial“, sich mit modernen Stilmitteln besonders an Menschen zu wenden, die überhaupt keinen Bezug mehr zum christlichen Glauben haben. GoSpecial ist ein moderner, zeitgemäßer, lebensnaher und dynamischer Gottesdienst für kirchendistanzierte und suchende Menschen des 21. Jahrhunderts, die dem Sinn ihres Lebens und Gott näher kommen wollen. Im GoSpecial werden aktuelle Themen und Fragen behandelt und diese mit Leidenschaft, Kreativität, Humor, moderner Musik und besonderen Gästen umgesetzt.

Der Verleger Bernhard Meuser (Augsburg) erzählte vom „Youcat“ (Abk. für: „Youth Catechism“), also dem katholischen Kathechismus in jugendgerechter Sprache (herausgegeben in 13 Sprachen zum Weltjugendtag 2011), der inzwischen weltweit Nachahmung findet.

Frühjahrskonvent in Bad Honnef

„…Junge Menschen von heute sind nicht so oberflächlich, wie man ihnen unterstellt. Sie wollen wissen, worum es im Leben wirklich geht. Ein Kriminalroman ist spannend, weil er uns in das Schicksal anderer Menschen hineinzieht, das auch das unsrige sein könnte. Dieses Buch ist spannend, weil es von unserem eigenen Schicksal redet und darum einen jeden von uns zutiefst angeht…“,
Papst Benedikt XIV. Vorwort zum Jugendkatechismus

Der Erfolg des Jugendkatechismus machte deutlich: Gerade junge Menschen haben einen Wissensdurst nach den echten Glaubensinhalten und nach Hilfen, wie man den Glauben authentisch leben kann.

Schließlich informierte Dominique Haas (Münster) über das katholische „Nightfever“-Projekt, das die Begeisterung vom Weltjugendtag 2005 in die Herzen der Städte bringt und damit immensen Erfolg insbesondere bei jungen Leuten hat. Der Grundgedanke hinter Nightfever ist gleichzeitig einfach als auch genial: Nachts öffnen die Kirchen ihre Pforten und laden alle ein, einfach ein paar Minuten zur Ruhe zu kommen. Im Mittelpunkt von Nightfever steht das Gebet, das Gespräch mit Gott. Das Versammeln vor dem Altar, um Jesus in der Gestalt des Brotes anzubeten. Die Einladung zur Teilnahme gilt für alle Menschen etwa auf dem Weg vom Kino oder ins Konzert, einen Moment in der Kirche zu verweilen und sich so von der Gegenwart Gottes anrühren zu lassen.

Wenn es auch kontroverse Diskussionen darüber gab, wie weit die Kirchen moderne Wege gehen sollten, ohne ihre eigentliche Bestimmung zu verwässern, waren sich die Teilnehmer einig darüber, dass neue Wege gegangen werden müssen, um die Lehre Jesu in Deutschland wieder in das Bewusstsein gerade der jungen Menschen zu tragen.

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