NON NOBIS, DOMINE, NON NOBIS SED NOMINI TUO DA GLORIAM

Konvent zum Thema "Christenverfolgung in heutiger Zeit"

Oktober 2017

Die Komturei Süd des OMCT-Tempelritterorden hatte am 06./07.Oktober 2017 zum offenen Konvent mit Schwester Hatune Dogan mit dem Thema: Christenverfolgung in heutiger Zeit nach Roggenbeuren im Deggenhausertal eingeladen. Der Konvent begann am Freitagabend mit einer Märtyrer-Messe, die von unserem Ordensgeistlichen und Ordensbruder Pater Christian in St. Verena in Roggenbeuren als öffentlicher Gottesdienst gefeiert wurde. Besonders beeindruckend war, als Schwester Hatune für uns das Vater unser in aramäischer Sprache, der Sprache Jesu, betete.

Am Samstagmorgen um 9 Uhr versammelten sich dann neben den zahlreich erschienenen Ordensbrüdern und ihren Ehefrauen insgesamt um die vierzig Personen um den Worten von Schwester Hatune zu lauschen.

Vortrag Christenverfolgung in heutiger Zeit

Es war keine „leichte Kost“, die Schwester Hatune ihrem Auditorium darbot. Sie berichtete von ihrer Arbeit, die sie selbst immer wieder in die einschlägigen Krisengebiete dieser Welt führt. Ihr Leitmotiv sind die von Jesu überlieferten Worte: „Was ihr getan habt einem von meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Mt.25.40). Ihren Bericht unterbrach sie immer wieder, in dem sie ihrem aufmerksamen Publikum Video-Clips zeigte, die das Gesagte eindrucksvoll visualisierten. In ihrem Vortrag wurde deutlich, dass sie sich zunehmend für die Unterstützung und Hilfe verfolgter Christen, vornehmlich in islamisch dominierten Ländern, zuständig fühlt. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt sieht sie in der seelsorgerischen Begleitung missbrauchter, entführter und vergewaltigter Frauen und Mädchen. Bedrückend waren auch ihre Berichte, wie von interessierter Seite aus versucht wird, europäische Gesellschaften und auch unsere Gesellschaft islamisch zu unterwandern.

Vortrag Christenverfolgung in heutiger Zeit

Im Anschluss an den Vortag, hatte das Publikum noch Gelegenheit Schwester Hatune Fragen zu stellen und es kam so eine rege Diskussion zu Stande.

Für die Ordensbrüder war klar, dass man Schwester Hatune sicherlich keinen persönlichen und somit physischen Geleitschutz auf ihrer weltweiten Mission geben kann. Also haben wir für sie und ihre im Jahre 2011 gegründete Schwester-Hatune-Stiftung innerhalb unserer Bruderschaft im Süden gesammelt und so konnte unser Ordensmeister Dr.med. Reinhard Steinmann Schwester Hatune einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.150,00 Euro am Ende des Vortrags überreichen. Dies ist für unsere Bruderschaft, gemessen an der Anzahl ihrer Mitglieder eine Summe, die uns doch mit etwas Stolz erfüllt hat. Schade war, dass die geladene lokale Presse von dieser Veranstaltung keine Notiz nahm.

Vortrag Christenverfolgung in heutiger Zeit

Für Alle, die die wichtige Arbeit von Schwester Hatune selbst unterstützen möchten, nenne ich hier noch einen weiterführenden Link: http://hatunefoundation.com und die Kontonummer ihres Hilfswerks „Helfende Hände für die Armen“ :
Sparkasse Paderborn
IBAN: DE62 4765 0130 0011 1211 42 und
BIC: WELADE3LXXX

Generalkapitel im Kloster Kostenz

September 2017

Alljährlich kommen die Rechtsritter des OMCT Tempelritterorden e.V. zu ihrer Vollversammlung zusammen. Das Generalkapitel ist der Höhepunkt des Ordenslebens.

Generalkaptitel 2017

Vom 15. bis 17. September waren die Ordensbrüder Gast im Bayrischen Wald im Kloster Kostenz der Barmherzigen Brüder. Im Rahmen der Ordensversammlung wählten die Ordensbrüder einstimmig Dr. Reinhard Steinmann erneut für die nächsten fünf Jahre zu ihrem Ordensmeister. Wie die Ordensregierung in ihren Berichten ausführen konnte, blickt man auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück. Der OMCT ist heute bestens aufgestellt, hat eine für Templerorden ungewöhnlich junge Ritterschar und bietet neben der zweimal jährlich erscheinenden Ordenszeitschrift „NON NOBIS“ regelmäßige hoch attraktive Veranstaltungen an. Im kommenden Jahr werden sich die Ordensbrüder u.a. wieder mit einem eigenen Stand am 101. Katholikentag in Münster beteiligen.

Rezeptionsgottesdienst 2017

Weiterer Höhepunkt des Treffens im Bayrischen Wald war die Aufnahme von drei neuen Ordensbrüdern, die in einem festlichen Gottesdienst in den Stand des Rechtsritter erhoben wurden. „Heimat“ war das zentrale Thema in der Predigt des kath. Ordensgeistlichen P. Christian sowie in der Ansprache des Ordensmeisters. Beide haben ihre familiären Wurzeln im Bayrischen Wald. Eine Heimat kann man aber auch in der Kirche und im Orden finden. Den Abschluss des dreitägigen Treffens bildete die sonntägliche Messe in der Wallfahrtskirche Mariäe Himmelfahrt auf dem Bogenberg, der ältesten Marienwallfahrtskirche Bayerns.

Sommerfest der Komturei Süd in Meßkirch

Juli 2017

In diesem Jahr trafen sich die Ordensbrüder der Komturei Süd des OMCT-Tempelritterorden mit ihren Familien und Freunden zum zwischenzeitlich traditionellen Sommerfest in Meßkirch.

Campus Galli

Als Gastgeber hatten Ordensbruder Wolfgang Maute und seine Frau Rosa, denen an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön und vergelt`s Gott ausgesprochen sei, zunächst auf die Klosterbaustelle Campus Galli (Bauen wie vor 1200 Jahren) eingeladen. Hier entsteht Tag für Tag ein Stück Mittelalter: Handwerker und Ehrenamtliche schaffen mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts ein Kloster auf Grundlage des St.Galler Klosterplans. Von den vielfältigen Aktivitäten und Baufortschritten konnten sich die rund 40 Teilnehmer bei sonnigem Wetter ein umfassendes Bild machen. Herzstück bildet im Klosterplan, der um das Jahr 830 entstand, natürlich die Kirche, von der allerdings noch nicht viel zu sehen ist. Bisweilen muss man sich daher mit dem Besuch der Holzkirche begnügen, die als Provisorium um das als erstes Objekt errichtete Steinkreuz erbaut wurde. Für das leibliche Wohl wurde zunächst nach mittelalterlichem Vorbild (Karolingische Wurst mit Linseneintopf und Dennetle) gesorgt, bevor sich am Ende der Führung und Besichtigung Kaffee und Kuchen anschlossen. Es folgte ein heiterer, geselliger und letztlich langer Abend bei Speis und Trank.

Ordensbrüder vor dem Kirchgang

Am Sonntag stand der Besuch der Hl. Messe in der Stadtkirche Sankt Martin in Meßkirch auf dem Programm. Mit dem anschliessenden gemeinsamen Mittagessen, bei dem man u.a. noch herrlich mit dem Ordensgeistlichen P. Christian OPraem. über seine eindrückliche Predigt diskutieren konnte, ging die gelungene Veranstaltung zu Ende. Ein Wochenende, an das sich alle Teilnehmer noch lange erinnern werden und welches das Band der Freundschaft und Brüderlichkeit untereinander weiter verfestigt hat.

Entsprechend freut man sich bereits jetzt auf die nächste große Zusammenkunft anlässlich des Generalkapitels 2017 im Kloster Kostenz.

Pilgerreise des OMCT Tempelritterordens nach Rom

Juni 2017

Romwallfahrt St. Paul Gruppenfoto

Die über 30 Teilnehmer (Ordensbrüder mit Ehefrauen und 3 Kindern) sind von ihrer bewegenden Pilgerreise nach Rom zu- rück. Der Besuch der 7 Pilgerkirchen hat tiefe Eindrücke hin- terlassen. Besonders in Erinnerung bleiben dürften die Pilger- gottesdienste in St. Paul vor den Mauern und St. Peter mit dem Generalabt des Prämonstratenser-Ordens: Thomas Handgrätinger o.praem. – gestaltet vom Chor und Orchester mit der Missa Katharina sowie die Sonntagsmesse in der Kapelle bei den Calixtus-Katakomben. Den Glauben bekennen und für ihn eintreten ist erneut die Botschaft, die die Pilger mit nach Hause genommen haben. Gestärkt durch die Gebete an den Apostelgräbern - was Manna für die Seelen war - werden sich die Ordensbrüder weiter dieser Aufgabe stellen und das Kreuz

Romwallfahrt St. Paul Gruppenfoto

und die Lehre Jesu Christi im Alltag zu bekennen und es in Staat und Gesellschaft verteidigen.

„Wir legen das Kreuz nicht ab sondern bekennen es!“ Unter diesem Motto geht der OMCT Tempelritterorden bereits jetzt in die Planungen für die Pilgerreise ins Heilige Land im Jahr 2019, wo man auch der Gründung des Templerordens vor 900 Jahre gedenken möchte.
NON NOBIS DOMINE

Ökumenische Ritter treffen Ökumenische Kommunität

April 2017

Die Offensive Junger Christen (OJC) in Reichelsheim ist ein faszinierendes Projekt evangelikaler Christen, in der das Miteinander von gemeinsamem Leben, geistig-geistliche Reflexion und gesellschaftliches Handeln in Einklang gebracht wird. 80 Christen leben in der „Kommunität“, wie sie sich selbst nennen, ähnlich wie in einer Kommune alter Prägung zusammen. Die Gemeinschaft lebt ihren Glauben, wohnt und arbeitet zusammen, wirbt junge Christen, in der Gemeinschaft zu leben und zu beten. Fast ein wenig wie das “sozialistische Ideal“ bringt jeder ein, was er oder sie kann, nimmt jeder heraus, was er oder sie braucht. Und die paar Autos, die der OJC besitzt, werden gemeinschaftlich genutzt. Ein tolles Projekt, und im Gegensatz zum sozialistischen Experiment funktioniert das unter Christen reibungslos.

Blick über Reichelsheim

Um im Reformations-Jubiläumsjahr vom Lehren und Wirken Martin Luthers mehr zu erfahren, besuchten Tempelritter aus ganz Deutschland am Wochenende die OJC im „Tannenhof“ im hessischen Reichelsheim, eine Kleinstadt, in der man nahezu an jeder Ecke den Geist christlichen Wirkens spüren kann. Andachten und Wortgottesdienste, Vorträge und Diskussionen, brüderliches Zusammensein von Evangelikalen und Katholiken fügten sich zu einem gelungenen Männer-Wochenende, bei der bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse des Cafés des von der Gemeinschaft liebevoll restaurierten Schlosses auch Zeit für Rübli-Torte und Erfrischungsgetränke war.

Ordensbrüder bei der Andacht

Wer war denn nun dieser Luther? Was wollte er bewegen? Ganz sicher nicht die Spaltung der Kirche unseres Herrn Jesus Christus, da waren sich alle einig. Ebenso wie in der Feststellung, dass eine wirkliche Reformation gelungen wäre, wenn dabei die Einheit der christlichen Kirche hätte erhalten werden können. Eine Einheit, die bei diesem Treffen evangelischer und katholischer Männer unzweifelhaft jederzeit spürbar war.

Tempelritter zum fünften Mal in Erfurt:

Wo das Vaterunser ein „schönes Gedicht“ ist

Januar 2017

Seite Jahren pflegt die Komturei D-Mitte die schöne Tradition, alljährlich in der Luther-Stadt Erfurt zusammenzukommen, verbunden mit einer öffentlichen Veranstaltung unseres Ordens. Drei Mal fanden bereits „Erfurter Gespräche“ zu Themen unserer Zeit statt. Am letzten Januar-Wochenende ging es mehr darum, dass die Ordensbrüder selbst etwas Substantielles über die Stadt Erfurt und das Land Thüringen erfahren. Zwei Themen standen dabei im Mittelpunkt: die politische Situation im ersten deutschen Bundesland, das von einem Ministerpräsidenten des Rechtsnachfolgers der SED, heute „Die Linke“, regiert wird. Und das mit einer Koalition dieser Partei zusammen mit der SPD und den Grünen, also einer Konstellation, die auch für September 2017 und das ganze Deutschland vorstellbar ist.

Erfurt 2017

Das Thema Katholische Kirche in der ostdeutschen Diaspora stand im Mittelpunkt eines Gesprächs der Tempelritter und Gäste am Runden Tisch mit dem Erfurter Weihbischof Reinhard Hauke, der von den Widrigkeiten des Alltags in einer weitgehend atheistisch geprägten Region berichtete, dabei aber keineswegs mutlos wirkte. Spannend für alle Zuhörer schilderte er die Strategien der Kirche, die Lehre Jesu an ein Publikum zu vermitteln, bei dem nach Jahrzehnten in der sozialistischen Diktatur auch rudimentäres Wissen über den christlichen Glauben einfach fehlt, und wo Kirchenbesucher in der Weihnachtsmesse das Vaterunser vom Blatt ablesen müssen und dann feststellen, das sei aber „ein schönes Gedicht“.

Wie immer, wenn Tempelritter irgendwo zusammenkommen, kam das brüderliche Miteinander in einem urigen Bierkeller nicht zu kurz. Der stimmungsvolle Abschluss des Treffens fand sich in einer Heiligen Messe, zu der die Templer mit Pfarrer und Messdienern gemeinsam einziehen durften.

Nachzutragen bleibt: Im geschlossenen Teil des Treffens wählten die Ordensbrüder Felix Honekamp einstimmig zum stellvertretenden Komtur. Schon mal erwähnt werden sollte auch, dass sich am Freitag und Samstag vier Ordensbrüder einer …sagen wir…schmerzhaften Prozedur unterzogen. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der Ordenszeitschrift „Neue Non Nobis“. Und ganz klar: Im Jahr 2018 werden die Tempelritter wieder in Erfurt sein.

Komturei Süd legt Jahresprogramm 2017 fest und wählt neuen Komtur

Januar 2017

neuer Komtur Süd

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Ordensbrüder der Komturei Süd im Deggenhausertal um das Jahresprogramm 2017 festzulegen und einen neuen Komtur zu wählen. Nachdem Olaf Berlenbach beim letzten Generalkapitel im Kloster Steinfeld zum Ordenskanzler gewählt wurde, war eine Neubesetzung des Komturs erforderlich. Die Ordensbrüder wählten Markus Meder einstimmig zum neuen Komtur D-Süd, der nach seiner Wahl und dem Gelöbnis die Konventsleitung übernahm. Die Komturei legte ein vielseitiges Jahresprogramm fest. Neben dem Generalkapitel 2017 im Kloster Kostenz, den Wallfahrten nach Rom und Kevelaer, dem traditionellen Sommerfest und Nikolauskonvent dürften die beiden offenen Konvente im 2. Halbjahr 2017 die Höhepunkte des Ordensjahres darstellen.

Komturei Süd

So wird Birgit Kelle (bekannte Journalistin / Publizistin u. Ehefrau unseres Ordensbruders Klaus Kelle ) im November im Kloster Roggenburg über Familienpolitik und „Genderwahn“ referieren und diskutieren. Im Oktober ist ein Konvent mit Schwester Hatune (Hatune Foundation - Helfende Hände für die Armen) zum Thema „Christenverfolgung heute“ geplant.

Das vollständige Jahresprogramm mit Terminen kann über die Ordenskanzlei, beim Komtur Süd oder über info@omct-templerorden.de bezogen werden.

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